organisiert von: bagru powi
Location: Hörsaal B, Uni Campus/Altes AKH, Spitalgasse 2, 1090 Wien
Url: https://www.facebook.com/events/369086883477222/

Der Islam ist keine Rasse, sondern kritikwürdige Kultur und Alltagspraxis. Ein wohlverstandener, materialistischer Feminismus hieße Partei für all diejenigen Frauen ergreifen, denen nicht nur der Islamismus, sondern nahezu der gesamte praktizierte Alltagsislam in aller Unerbittlichkeit nachstellt. Kommunistische Kritik muss deswegen dem längst allgegenwärtigen fremd- und selbstethnifizierenden ‚Multirassismus‘ (Pohrt) auf den Leib rücken, der ganz besonders in islamischen Milieus und den mit ihnen neidvoll verbundenen Fankreisen verankert ist, wo die Kulturalisierung von Herkunft, Haar- und Augenfarbe – wie es also bekanntlich auch bei rechten Ethnopluralisten und linken Antirassisten gang und gäbe ist – den islamischen Sittenwächtern ganz besonderer Anlass für Sexual- und Moralkontrolle der beschwörten Eigengruppe sind. Feminismus hieße die Ignoranz der Multirassisten gegenüber Knechtung, Selbst- und Fremdzurichtung, Ehrenmord, Zwangsverheiratung und Verfolgung von Frauen sowie Homosexuellen und ihren Partnern und Partnerinnen anzugreifen. Es gilt, sich ohne relativierende ‚Dialogbereitschaft‘ und de facto entsolidarisierende ‚Differenzierungen‘ auf die Seite der Frauen und aller anderen in den Ländern unter islamischer Herrschaft zu stellen, die nicht in die Streichholzschachtelwelt selbsternannter Geschwister passen. Sie werden auch hierzulande in der Öffentlichkeit, in islamischen Kleinstkalifaten und nicht zuletzt in Flüchtlingsheimen abermals von Berufsmoslems bedroht, sind sexueller Gewalt und ständiger Angst ausgesetzt. Es sind die gleichen Frauen und Mädchen, die auf der Flucht nach Europa zu den Schwächsten gehören und Opfer von Versklavung und Vergewaltigung werden.