Vernissage mit Musik Von Tayenthal und Buchpräsentation Christoph Srb „Schlaflos gezeichnet, gelesen von Todor Ovtcharov
Vor fünf Jahren kam es zum ersten wilden Streik im Sozialbereich. Die Basisarbeiter*innen des Notquartiers Gurdrunstraße wehrten sich mitten in der Coronazeit gegen Unterbesetzung und gegen Maßnahmen, die auf ihren Rücken ausgetragen wurden. Der Streik richtete sich auch gegen die Gefährdung der Gesundheit – sowohl der Arbeitenden als auch der Nächtiger – und gegen die Repression, die auf die Öffentlichmachung der Zustände folgte.
Diese Ausstellung wirft einen Blick zurück auf diesen Arbeitskampf. Sie fragt nach seinen Folgen und der weiteren Entwicklung und präsentiert Werke, die im Umfeld von „Gudi Bleibt!” entstanden sind.