organisiert von: HUS & FIPU
Location: NIG, HS II
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Ausgehend von den zahllosen politischen Bekenntnissen zu zeitgeschichtlichem Unterricht wird analysiert, wie es um eine „Erziehung nach Auschwitz“ in Österreich heute bestellt ist. Nach einer Kritik an einer Auswahl von entsprechenden Bildungsangeboten werden die Anforderungen an eine reflexive Form der Holocaust Education gesammelt, wobei die strukturellen und persönlichen Hemmnisse nicht aus dem Blick geraten. Angesichts der nur beschränkten Wirkung eines – auch noch so guten – zeitgeschichtlichen Unterrichts zur Prävention von Antisemitismus wird dann für die Notwendigkeit antisemitismuskritischer Bildungsanstrengungen argumentiert. Abschließend sollen deren Grundlagen und Formen – auch und besonders in der Migrationsgesellschaft – diskutiert werden.

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Weitere Veranstaltung: 9.5.-> siehe zeit.diebin

zeitdiebin – linker und radikaler Kalender für Wien