organisiert von: kritTFM und present:history
Location: ÖH Uni Wien (Besprechungszimmer), Campus/AAKH Hof 2, Spitalgasse 2-4 1090 Wien
Url: https://gegenstrategien.at

Der Februar 1934 war die bedeutendste Widerstandshandlung gegen die Etablierung der austrofaschistischen Diktatur. Neben mehreren hundert Toten wurden in der Folge allein in Wien knapp 8000 Personen verhaftet, 9 Personen österreichweit hingerichtet. Die österreichische Arbeiter*innenbewegung wurde vollständig illegalisiert. Die vielfältige Repressionsmaßnahmen, wie Inhaftierungen in Anhaltelagern und Gefängnissen, aber auch wirtschaftliche Sanktionen, bedrohten die Existenz der Verfolgten und schränkten den Handlungsspielraum für Widerstand enorm ein. Gleichzeitig standen Praktiken des Widerstands wie der Februar 1934 in Zusammenhang mit strategischen Diskussionen wie den autoritären Tendenzen zu begegnen wäre, die bereits seit den 1920ern geführt wurden. Im Workshop werden wir uns in einem einführenden Input mit Ausgangsbedingungen und Handlungsrahmen für widerständige Politik beschäftigen und im Anschluss über Fallbeispiele von Widerstand in der Illegalität diskutieren.

mit Florian Wenninger u.a.

Wir bitten um Anmeldung an: info@gegenstrategien.at

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