organisiert von: LAMES. 150 years after
Location: LAMES, Spratzerner Kirchenweg 81, 3100 St. Pölten
Url: https://www.facebook.com/events/265222950743934/

Endlich wird die Arbeit knapp!

Alle sagen: „Die Arbeit hoch!“ Wir sagen: „Nieder mit der Lohnarbeit!“

Vor 150 Jahren erschien „Das Kapital“, eine umfassende Kritik an Arbeits- und Lohnverhältnissen. Darin findet man so schöne Sätze wie: „Das Reich der Freiheit beginnt in der Tat erst da, wo das Arbeiten, das durch Not und äußere Zweckmäßigkeit bestimmt ist, aufhört. Die Verkürzung des Arbeitstags ist die Grundbedingung.“ Doch merken wir heute, trotz immer ausgefuchsterer Technik und arbeitenden Robotern, etwas davon? Arbeiten wir weniger? 150 years after bringt dieses ambivalente Szenario als Musikrevuetheater auf die Bühne.

Es kracht im Gebälk der Arbeitsgesellschaft – und oft auch im einzelnen Menschen selbst. Immer mehr Menschen wollen aus ihren Arbeitsverhältnissen aussteigen, gleichzeitig herrscht um die wenigen spannenden Jobs ein unwürdiges Gerangel. Zwischen halsbrecherischer Konkurrenz und dem Versprechen von Selbstverwirklichung und Anerkennung durch Arbeit klafft eine gefährliche Lücke – mind the gap!

Konzept: Heide Hammer, Kurto Wendt

Text und Regie: Natalie Ananda Assman

Veranstalterin: LAMES

Basierend auf Texten von: Bini Adamczak, Heide Hammer, Käthe Knittler, Karl Reitter, Martin Birkner, Karina Korecky, Kurto Wendt

Musik: Denice Bourbon, Michel Mayr (Mayr), Esra und Enes Özmen (Esrap), Christine Schörkhuber (Canned Fit), Pete Prison (Bosna)

Kamera und Visuals: Nathan Spasić

Bühnenbild: Zuza Ernst (Zuzu Za)

Graphics: Sonja Garziz, Matthäus Zinner, Bernd Haberl

On Stage: Andre Reitter, Birgit Michlmayer, Christine Schörkhuber, Denice Bourbon, Elisabeth Weissensteiner, Enes Özmen, Esra Özmen, Heide Hammer, Käthe Knittler, Kurto Wendt, Martin Birkner, Pete Prison, Ruth Biller

Open Air 22. September, 19:00 im Sonnenpark, Spratzerner Kirchenweg 81-83

Bei freiem Eintritt! Gratis Zählkarten bitte unter 150yearsafter@gmail.com reservieren.

zeitdiebin – linker und radikaler Kalender für Wien