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Deutschland 2003 Buch und Regie: Barbara Teufel Darsteller: Jana Straulino, Ulla Renneke, Katja Danowski, Mieke Schymura, Bärbel Schwarz, Tilla Kratochwil, Ursine Lardi u.a.

Als die Polizei am 1. Mai 1987 versucht, ein Straßenfest in Berlin- Kreuzberg gewaltsam zu beenden, kommt es zu einem Volksaufstand. Autonome und Bürger liefern sich mit der Polizei eine legendäre Schlacht, Geschäfte werden geplündert, Autos angezündet. Die Politik bringt daraufhin Aufstandsbekämpfungs- programme auf den Weg und versucht – mit Blick auf bevorstehende Staatsbesuche und die IWF-Tagung – Kreuzberg hermetisch abzuriegeln. Für die linken Autonomen war das eine Kriegserklärung, die Revolution schien endlich greifbar nahe. In dieser Zeit und dem Milieu spielt der Film. Er gibt einen Einblick in die Strukturen der damaligen autonomen Szene. Sieben anarchistische, radikale Frauen leben als Gruppe in einer Kreuzberger Fabrik, dem Ritterhof. Fortan sind sie die Ritterinnen, die eine Vision haben und kompromißlos einen revolutionären Traum leben.

zeitdiebin – linker und radikaler Kalender für Wien