organisiert von: IG KSA
Location: Hörsaal A, IKSA, NIG, 4. Stock, Universitätsstraße 7, 1010 Wien

Auch wenn der G20-Gipfel mittlerweile über ein Jahr her ist, wird die Polizei- und Justizarbeit während und nach den Ereignissen des Gipfels immer noch analysiert und hinterfragt. In "Hamburger Gitter - Der G20-Gipfel als Schaufenster moderner Polizeiarbeit", einer Dokumentation der Ereignisse in Hamburg, ziehen 12 Expert*innen und 5 betroffene Personen ihre Bilanz.

Der Hintergrund zu den Ereignissen:

Im Sommer 2017 fand der G20-Gipfel in Hamburg statt, bei dem der Staat die Kontrolle über die Demonstrationen verlor. Nun wird versucht "mit allen Mitteln" diese Kontrolle zurückzugewinnen. 170 Ermittler arbeiten an hunderten Verfahren gegen Demonstranten und Menschen, die sich an Ausschreitungen beteiligten. Dafür wurden harte Strafen gefordert und teilweise schon verhängt. 30 Hausdurchsuchungen unter fraglichen Begründungen wurden durchgeführt. Vergleichsweise wird selten so ein Ausmaß an Ermittlungen durchgeführt.

Der Film fragt: Welche Garantien des Grundgesetzes konnten rund um den G20-Gipfel standhalten? Mit welcher Leichtigkeit konnten die Behörden agieren? Welche Methoden der Ausnahmesituation werden langsam zur Normalität? Und welche Gesellschaft zeichnet sich da am Horizont ab?

Der Film setzt sich aus Material zusammen, das 13 Kameramenschen während der Proteste aufgenommen haben, und den Einschätzungen der 17 Protagonist*innen.

Mehr Infos unter: https://www.hamburger-gitter.org/

Das Screening wird von der IG KSA organisiert.

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