organisiert von: Textdiskussion
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Diesmal soll der Text „Die tägliche Normalität als Quelle der Depression“ diskutiert werden. Dieser Text erschien als Artikel in der Fernweh – Anarchistische Straßenzeitung Nr.30, Dez '18 aus München.

„„Leben“ ist zu kaum mehr als den Pflichten und Rollen, die wir erfüllen, geworden und ganz gleich warum, fühlen wir uns verflucht sie zu reproduzieren.“

„[…] „erlernte Hilflosigkeit“ [...], geht Hand in Hand mit andauernden Depressionen oder dem manchmal auch voraus: Resignation und das Gefühl, dass nichts getan werden kann, um etwas an einer negativen Situation zu verändern.“

"Um sich der Traurigkeit zu entledigen, welche ein Ergebnis des normalen Laufs der Dinge ist, ist es notwendig, diesen Lauf anzuhalten. Und um diesen Lauf der Dinge anzuhalten, ist eine soziale Antwort von Nöten, eine offensichtlich auf dem Individuum basierte, welche aber über das private Problem hinaus geht, um es als soziale Konsequenz zu sehen."

Die Zeitung findet ihr unter https://fernweh.noblogs.org/files/2018/12/nr-30.pdf

Diese Diskussionen stellen einen Versuch dar, eine anarchistische Debatte in Gang zu setzen. Wir wollen weder Expert_innen, noch Konsument_innen. Wir wollen unsere Ideen und Vorstellungen zur Diskussion stellen um unsere Kritik zu schärfen.

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