organisiert von: Autonomen Feministinnen im FZ-Wien, der FemTA-FrauenLesbenGruppe für feministische Theorie und Aktion, Las Otras, FZ-Wien, EKH, Admiral-Kino, Willy*Fred, Moviemento u.a.
Location: FZ-Bar, Währinger Straße 59/6, Eingang um die Ecke in der Prechtlgasse (läuten)

Die »Rote Zora« war in den 1970er und 1980er Jahren eine feministische, militante FrauenLesbengruppe in der BRD, die aus dem Kontext der Revolutionären Zellen hervorgegangen ist. Zentral waren die Selbstermächtigung der FrauenLesben und der Bruch mit der zugeschriebenen Friedfertigkeit. Ihre Aktivitäten richteten sich u.a. gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen, gegen Gen- und Reproduktionstechnologien, Bevölkerungspolitik und internationale Ausbeutungsbedingungen als Ausdruck patriarchaler Herrschaft. Erzählungen von verschiedenen Zeitzeuginnen aus Deutschland und Österreich, Interviews mit einer Historikerin und mit ehemaligen Zoras lassen die Geschichte der »Roten Zora« und der damaligen FrauenLesbenBewegung wieder lebendig werden. Historische Aufnahmen der Frauen- und Studentinnen*bewegung in der BRD bringen Erinnerungen an die damaligen Kämpfe zurück. FrauenLesben aus Italien, Spanien und Peru berichten über ihre Begegnung mit dieser Politik heute. Der Film zeigt, dass viele Themen hoch aktuell sind, und bietet Diskussionsstoff zum heutigen Umgang mit dieser Geschichte und für aktuelle feministische Kämpfe. Weitere Infos: Las Otras, www.lasotras.de, info@lasotras.de

zeitdiebin – linker und radikaler Kalender für Wien