KRIEG GEGEN ROJAVA
Die aktuellen Ereignisse in Rojava und Syrien sind Ausdruck tiefgreifender geopolitischer Umbrüche im Nahen Osten. Imperiale Ansprüche, militärische Eskalationen, neue Bündnisse und der Machtwechsel in Damaskus markieren den Beginn einer neuen Phase regionaler und internationaler Ordnung – mit weitreichenden Folgen für die Demokratische Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens und den gesamten Nahen Osten.
Im Zentrum der Veranstaltung steht eine geopolitische Analyse der gegenawärtigen Situation: Welche Interessen verfolgen Akteure, wie die USA, Türkei, Israel, europäische Staaten in Syrien? Wie sind globale Strategien, regionale Machtansprüche und lokale Dynamiken verbunden? Welche Rolle spielt Rojava in der Auseinandersetzung zwischen kapitalistischer Moderne, Nationalstaatlichkeit und alternativen Gesellschaftsentwürfen? Ziel der Veranstaltung ist es, die Logik hinter den Ereignissen sichtbar zu machen und ein tieferes Verständnis für die politischen und ökonomischen Interessen und Konfliktlinien zu entwickeln.
Wir laden euch dazu ein, gemeinsam zu analysieren, zu diskutieren und die aktuellen Angriffe auf Rojava im Kontext globaler Machtpolitik einzuordnen – als Grundlage für informierte Solidarität und gemeinsames politisches Handeln.