organisiert von: Gruppe für organisierten Antifaschismus [wien]
Location: Christian-Broda-Platz, 1060 Wien
Url: https://gfoa.noblogs.org/post/2026/03/15/erinnern-heisst-kaempfen/

Als Antifaschist*innen schließen wir aus der Beschäftigung mit den Geschichten der Opfer, in denen wir die Strukturen rechter Gewalt erkennen, die Notwendigkeit unseres Kampfes gegen Rechts in der Gegenwart. Dieser Kampf hat viele Seiten, alle sind eine Form des ins Handeln Kommens: Er beinhaltet Recherchearbeit, Organisation von Demonstrationen und Kundgebungen, die Teilnahme an ihnen, ihre Dokumentation, Schreiben von Nachberichten, Diskussionstexten, genauso wie Gedenkarbeit, Solidaritätsarbeit im Kontext von Repression und viel unsichtbare Carearbeit, um nur einige Beispiele zu nennen.

Am 18.04.2026 wollen wir mit einer Rad-Demo durch Wien nach unseren ortsansässigen Rechten schauen: In welchen Kellerlöchern und Altbau-Buden verstecken sich die Nazis von heute? Welche Kontinuitäten gibt es zwischen der historischen rechten Gewalt zum Hier und Jetzt?

Denn grundlegend für Anti-Nazi-Arbeit ist schließlich auch die Kenntnis der Strukturen und Vernetzungsorte der Faschist*innen. Aus rechtsextremer Gewalt lernen wir, den Tätern niemals zu vergeben und die Opfer niemals zu vergessen, ihre Geschichten sichtbar zu machen und Angehörigen und Überlebenden Gehör zu schenken.

Wir rufen alle Antifaschistinnen auf, mit uns gemeinsam den Nazis einen Besuch abzustatten und die Anrainerinnen über ihre braunen Nachbarn zu informieren.

Kommt deshalb erst am 02.04. mit uns gedenken und schwingt euch am 18.04. aufs Fahrrad. Erinnern heißt Kämpfen, auch und besonders im Jetzt!