organisiert von: Institut für Internationale Entwicklung (Universität Wien) & Vienna Center for International Dialogue and Cooperaiton
Location: Impacthub, Lindengasse Lindengasse 56, 1070 Wien + digital
Url: https://www.vidc.org/regionen/afrika/oel-extraktivismus-und-die-klimakrise

Zurzeit baut die ugandische Regierung mit internationalen Ölkonzernen wie Total Energies mit Hochdruck an über 400 Ölbrunnen und der längsten beheizten Ölpipeline der Welt, der East African Crude Oil Pipeline (EACOP). Als Motor für wirtschaftliche Entwicklung beworben, sorgte das fossile Großprojekt jedoch bereits für zahlreiche unzulässige Landenteignungen und die Zerstörung der Lebensgrundlagen vieler Anwohner:innen, Repressionen gegen Kritiker:innen, Zerstörung sensibler Ökosysteme und massive soziale, ökonomische und psychische Langzeitfolgen für lokale Gemeinschaften. Gleichzeitig regt sich seit Jahren ziviler Widerstand gegen die East African Crude Oil Pipeline , von den betroffenen Gemeinden vor Ort bis zu internationalen aktivistischen Netzwerken.

Gemeinsam mit Menschenrechtsaktivist*innen möchten wir diskutieren, welche Folgen unternehmerische Interessen europäischer Konzerne auf Mensch, Umwelt und Klima in Uganda haben, welche Strategien sie in Zeiten von wachsender Autokratie und shrinking civil spaces entwickelt haben, die Notwendigkeit von transnationaler Solidarität, und welche Rolle Österreich spielen kann.

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