offen
am 22.07., von 18:00 bis 20:00
Israel und post-koloniale Mythen
organisiert von:
Frauenhetz
Location:
Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Mit dem postkolonialen Narrativ, die Briten hätten den Juden ein Land geschenkt, weil sich Europa für den Holocaust schuldig gefühlt hätte, wird die Komplexität postkolonialer Konflikte und Identitätskonstruktionen verzerrt. An deren Stelle treten Mythen von Schuld und Unschuld, Macht und Ohnmacht, Siedlern und Indigenen. Dabei ist Postkolonialismus eine analytische und keine moralische Kategorie, und es lohnt sich die Geografie und Geschichte, Religion und Politik noch einmal genauer anzuschauen.
Offen für alle